Presse

PCS AG katapultiert Applikationen in die Cloud

www.datacenter-insider.de, 17.10.2013
„UNIQUE Business for SaaS“ ermöglicht Zugriff mit jedem Device
von Jürgen Sprenzinger

Die PCS AG hat für die cloud-basierte Nutzung von Applikationen, die nicht cloud-fähig sind, eine Plattform entwickelt, die sich „UNIQUE Business for SaaS“ nennt. Basierend auf den Technologien Microsoft RDP, Microsoft Terminalserver Gateway und der SQL-Datenbank, ermöglicht diese Plattform die Nutzung von jedem üblichen Device aus.

Voraussetzung dafür ist, dass die dafür notwendige Zugangssoftware UNIQUE Business for SaaS installiert ist. Einsetzbar ist das System sowohl bei Serverfarmen als auch bei Stand-Alone-Servern. Der schnelle und sichere Traffic verläuft über Port 443. Es wurde festgestellt, dass die notwendige Softwareinstallation auf dem Device, von dem aus dieses System genutzt werden soll, die Einsatzmöglichkeiten zu sehr einschränkt.

Aus diesem Grund wurde das Entwicklungsprojekt UNIQUE Browser SaaS gestartet. Der Vorteil ist dabei, dass alle Cloud-Kunden nun allein per Webbrowser Ihre firmeneigene Cloud nutzen können. Somit wird Standard-Software wie beispielsweise Sage, Datev, Excel, Word oder Visio im Browser gestartet und auch verwendet.

Zudem wurde ein Single-Sign-On entwickelt. Mit dieser Single Sign on-Funktion kann beim Anmeldeprozess zur SaaS-Zugangsplattform der PCS AG der Benutzer nach einer einmaligen, zentralen Authentifizierung auf die ihm zugewiesenen Arbeitsplätze und seine Web-Dienste (z.B. Facebook, Dropbox und ähnliche Portale) zugreifen. Dadurch wird der Benutzer nach der ersten Anmeldung ohne Umwege auf allen Systemen direkt sicher und verschlüsselt identifiziert.

Der Endnutzer ist damit in der Lage, seine cloud-basierten Applikationen sowie Web-Services von jedem Device aus (PC, Notebook, Tablet, Smartphone, öffentlichen Terminals oder Fremdrechnern) zu nutzen – sicher verschlüsselt und mit absoluter Freiheit bei der Nutzung seiner Daten oder Software.


Technische Funktionalitäten und relevante Parameter

Die Weiterentwicklung von UNIQUE Business for SaaS bietet laut Aussage des Herstellers grenzenlose Freiheit in der Nutzung seiner firmeneigenen Cloud Services. Bisher musste der Cloud-User sein Firmen-Device mit der vorhandenen Zugangslösung UNIQUE Business for SaaS immer mit sich führen, was mit UNIQUE Browser SaaS nicht mehr notwendig ist.

Mit dem Aufruf einer vordefinierten Webadresse gelangt der User zum Anmeldeportal seiner Firmen-Cloudstruktur, dort wird er durch Eingabe seines Usernamens und Passwort auf die vorgehaltene Applikationsstruktur geleitet. Das Passwort kann bei Bedarf durch die Einbindung eines Token (per SMS oder E-Mail) jeweils neu generiert werden.

Für UNIQUE Business for SaaS wurde dafür der Terminal Gateway Server verwendet, der den Datenstrom zwischen Internet und internem Terminal Server leitet. Hier wurde nun ein Gateway Server mit Web Service-Diensten durch die PCS AG entwickelt, der den RDP Datenstrom in HTML5 umwandelt. Diese Entwicklung war zwingend notwendig, da ein Internetbrowser die verschlüsselten Daten für den User nur umwandeln und darstellen kann, wenn diese in HTML5 gesendet werden und somit durch den Browser „lesbar“ sind.


Alles, was das Herz begehrt: Audio, Video und 3D-Grafik

HTML5 bietet erstmals vielfältige neue Funktionalitäten wie unter anderem Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML4 nicht direkt unterstützt werden; deshalb waren bislang zusätzliche Plugins erforderlich, zum Beispiel Adobe Flash. Diese neuartige Technologiestruktur ermöglicht dem User ein barrierefreies Arbeiten in der Cloud, egal wo er sich befindet. Die Wahl des Browsers, ebenso wie die Wahl des genutzten Endgerätes, ist hier für den User vollkommen unerheblich. HTML5 ist auf allen gängigen Browsern wie Firefox, Opera, Safari, Chrome und dem Internet Explorer lauffähig, dasselbe gilt für mobile Endgeräte wie iPhone, IPad, Tablets und androidbasierte Smartphones. Bei älteren Browsern, die HTML5 nativ nicht unterstützen, wird die Kompabilität durch den Einsatz von Javascript-Klassen sichergestellt, die den Quellcode entsprechend anpassen.

Für den Nutzer bedeutet dies, dass jedwede vorgehaltene Endgerät-Technologie, die er für die Nutzung seiner Cloud-Firmenstruktur vorfindet, absolut ausreichend ist. Allein durch den PCS Gateway Server und seiner Web Service-Dienste ist der jeweilig genutzte Browser fähig, die verschlüsselten Informationen für den User entsprechend in der Anwendungsschicht (Layer 7 des OSI-Schichtmodells) und der Darstellungsschicht (Layer 6 des OSI-Schichtmodells) in erkennbaren Text und Oberflächenansicht umzuwandeln. Nur hier werden die entsprechenden Daten vom Terminalserver, welcher die Firmencloud-Struktur innehat, für den Browser „lesbar“ gemacht.

Die speziellen Userdaten wie z.B. die individuellen Benutzerberechtigungen, die jeweils zugewiesene Terminal Server-Infrastruktur mit den entsprechenden Ports, die Ressourcensteuerung sowie die Einbindung der gesicherten Datenwege werden verschlüsselt über HTTPS über den PCS Gateway Server zum Terminal Server transportiert. Danach erfolgt die Umsetzung der direkten Kommunikation vom Endbenutzer mit Port 443 auf den entsprechenden Terminal Server mit entsprechendem Port. Der User kann nun ganz normal im Browserfenster in Excel, Visio oder anderen Anwendungen arbeiten. Die Speicherung erfolgt auf seinem Firmen-Cloud-Server/n.


Völlig neue Wege und Herausforderungen

Mit dieser Entwicklung werden vollkommen neue Wege im Bereich Cloud Computing erschlossen, der Nutzer kann nun unabhängig von seinem Standort, eine Internetverbindung vorausgesetzt, mit jeder vorgehaltenen Hardware in seiner Firmencloud arbeiten und das ohne jeglichen Installationsaufwand oder Performanceverlust und in einer SSL-verschlüsselten Umgebung. Die Kommunikation zwischen User und Server basiert internetseitig auf dem SSL-Protokoll. Der sichere Datenaustausch, verschlüsselt durch Algorithmen gegen Abhörtechniken und andere Manipulationen, findet auf der Transportschicht statt (Layer 4 des OSI-Schichtmodells).

Die Verbindung der unterschiedlichen Layerprotokolle und die Transformation des RDP-Datenstroms in HTML5 zur Übertragung in den Browser stellten hier die größte Herausforderung dar. Dies erschließt sogar neue Geschäftsfelder, da Softwarehersteller ihre Software in keinster Weise mehr an die Cloud-Marktanforderung anpassen müssen, denn in Verbindung mit unserer Entwicklung hat der Endkunde jederzeit eine Cloudvariante per Browser in seinem Rechenzentrum zur Verfügung.


Die bisher schon bekannten Features von UNIQUE Business for SaaS wurden bei der neuen Entwicklung ohne Einschränkung übernommen, wie zum Beispiel:

- Schnelle und sichere Verbindung mit weltweitem Zugriff

- Nutzung von Standardtechnologien von Microsoft

- SQL-Datenbank-basierend

- Verschlüsselte Kommunikation via SSL

- Kommunikation über Port 443

- Keine Änderung an Firewalls nötig

- Keine spezielle Hardware notwendig

- Keine VPN-Software auf Client nötig

- Einfache Anbindung an die bestehende Infrastruktur

- Schnelle Bereitstellung (<10 Sek.) von Zugängen zu Demosystem

- Zugang über Password oder Token möglich (automatisch per Mail)

- Zugang via Windows-PC, MAC, IPhone, IPad, Android

- Trennung von Zugangs- und Windowsuser

- Nicht Cloud-fähige Software wird Cloud-fähig gemacht

- Minutengenaues Abrechnungssystem

- Möglichkeit der Microsoft SPLA-Lizenz Auswertung

- Load-Balancing-fähig

- Nahtloses Arbeiten: vom IPad auf den Windows-PC wechseln und an der gleichen Stelle in der genutzten Software weiterarbeiten

- User können mit einem Ablaufdatum versehen werden

- User können mit einem Anmeldezeitraum (Tageszeit) versehen werden

- Mandantenfähigkeit: Hoster können eine Vielzahl von Kunden (Firmen) mit einer Plattform den Zugang zu den gehosteten System ermöglichen => geringer administrativer Aufwand

- Unterstützung von Multi-Screen-Systemen

- Zulassen/Sperren von lokalen Laufwerken, Zwischenablage, Drucker etc.

- Möglichkeit der Bereitstellung von Applikationen oder Remotedesktops



Zeitersparnis und angenehmeres Arbeiten

Laut Hersteller bietet UNIQUE Business for SaaS eine Menge an Vorteilen, schon deshalb, da nur eine einzige Authentifizierung notwendig ist, um auf alle Systeme zugreifen zu können. Eine mehrmalige Eingabe von Benutzernamen oder Passwörtern ist nicht mehr notwendig. Dadurch entsteht aber auch ein Sicherheitsgewinn: Phishing-Attacken werden erschwert, da der Nutzer UserID und Passwort nur an einer einzigen Stelle eingeben muss und nicht mehr an zahlreichen, verstreuten Stellen. Diese eine Stelle kann leichter auf Korrektheit (URL, SSL-Serverzertifikat, etc.) überprüft werden. Der Hersteller verspricht aber auch Wirtschaftlichkeit und Marktvorteile durch den Effizienzgewinn und der Öffnung neuer Märkte.

Link: www.datacenter-insider.de/themenbereiche/cloud/saas-on-demand/articles/421795/

 

Nicht-Web-basierte Software aus dem Browser heraus starten

COMPUTERWOCHE, 09.09.2013
Best in Cloud 2013
von Uwe Küll

Wie lassen sich Anwendungen in der Cloud nutzen, die nicht dafür programmiert wurden? Diese Frage stellen sich viele Anwender, die von den Vorteilen der Cloud profitieren, aber auf bestimmte Altanwendungen nicht verzichten können oder wollen. Eine mögliche Antwort gibt die PCS AG.

Das Cloud-Konzept erfreut sich wachsender Beliebtheit bei den Anwenderunternehmen. Doch nicht jede Software ist Cloud-fähig. Die PCS AG aus Solingen hat deshalb mit UNIQUE Browser SaaS ein System entwickelt, mit dem Anwender allein per Webbrowser wie Internet Explorer, Firefox und Opera Zugriff auf die firmeneigene Cloud haben. Das Public-Cloud-Projekt ist der Beitrag von PCS im Wettbewerb um den Best in Cloud Award der COMPUTERWOCHE in der Kategorie Infrastructure as a Service (IaaS).

Das Einsatzszenario

Die PCS AG hatte mit UNIQUE Business for SaaS eine Plattform für die Cloud-basierte Nutzung von Applikationen entwickelt, die softwareseitig nicht dafür ausgelegt waren. Basierend auf den Technologien Microsoft RDP, Microsoft Terminalserver Gateway und der SQL-Datenbank ermöglicht die Plattform den Zugang von jedem üblichen Device aus, auf dem die dafür notwendige Zugangssoftware UNIQUE Business for SaaS installiert ist. Diese notwendige Installation von Software auf dem Endgerät schränkt die Einsatzmöglichkeiten jedoch zu sehr ein.

Daher wurde das Entwicklungsprojekt UNIQUE Browser SaaS gestartet, um den Browser-basierten Zugriff auf beliebige Software-Services von Hosting-Anbietern zu ermöglichen.

 

Die Cloud-Lösung

UNIQUE Browser SaaS erweitert die Anwendbarkeit des Cloud Konzepts auch auf Software, die nicht für die Cloud entwickelt wurde. So können viele, vor allem ältere Produkte von unterschiedlichen Herstellern wie etwa Sage, Datev oder Microsoft nun ohne Installation auf dem Endgerät und ohne VPN-Client direkt im Browser gestartet werden. Die neue Single-Sign-On-Funktion gewährt dem User darüber hinaus nach einmaliger Authentifizierung den Zugriff auf alle seine Web-Dienste inklusive Facebook, Dropbox etc. Eine separate Anmeldung bei den einzelnen Systemen wird überflüssig. Der Benutzer kann somit von beliebigen Endgeräten wie PC, Notebook, Netbook, Tablet, Smartphone sicher und verschlüsselt auf Cloud-Applikationen und Web-Services zugreifen.

 

Die Technik

Eine besondere Herausforderung des Projekt bestand in der Entwicklung des bisher nicht vorhandenen PCS Gateway Servers. Es musste sichergestellt werden, dass dieser auch die zukünftigen HTML-Versionen unterstützt, um wechselnden Marktanforderungen stets gerecht zu werden. Die Anpassung an zukünftige HTML-Versionen muss zudem schnell umsetzbar sein, damit keine Rüstzeiten erforderlich werden, die den Kunden in der Cloud-Nutzung einschränken. Darüber hinaus war die Umwandlung eines RDP-Datenstroms in HTML5 ohne Performance-Verlust zu bewältigen. Durch Vorab-Funktionsmodelltests mit überschaubarer Datenpaketgröße konnten die technischen Hürden jedoch rasch genommen werden.

Mit der Nutzung von HTML5 erlangt der Cloud-User viele neue Funktionen wie Video, Audio, lokalen Speicher und dynamische 2D- und 3D-Grafiken, die von HTML4 nicht ohne zusätzliche Plug-Ins unterstützt werden. HTML5 ist auf allen gängigen Browsern lauffähig, auch auf mobilen Devices wie iPhone, iPad sowie weiteren Tablets und Smartphones unterschiedlicher Betriebssysteme.

 

Der Business-Nutzen

Durch den Einsatz von UNIQUE Browser SaaS gewinnt ein Hosting Anbieter einen entscheidenden Marktvorteil, da er Software-Services aus der Cloud anbieten kann, die nicht Cloud-fähig sind, aber noch von vielen Kunden genutzt werden. So wird Software wie z.B. Datev, Excel, Word oder Visio im Browser gestartet und verwendet. Damit lassen sich neue Kundenschichten für Cloud-Angebote gewinnen. Mit der integrierten, sicheren und verschlüsselten Single-Sign-On-Funktion wird zudem die Möglichkeit geschaffen, dass alle externen Netzwerke wie etwa Facebook, Dropbox oder ähnliche sofort ohne eine extra durchgeführte Anmeldung zur Verfügung stehen. Das verringert den Administrationsaufwand und schafft gleichzeitig zusätzlichen Benutzerkomfort für den Endanwender sowie erhöhte Kundenzufriedenheit.

 

Link: www.computerwoche.de/a/nicht-web-basierte-software-aus-dem-browser-heraus-starten,2545721

 

 

Die PCS AG setzt auf Single Sign On

www.cloudsider.com, 28.05.2013
von

 

Für UNIQUE Business for SaaS-Systeme hat die PCS AG die Authentifizierung auf ein Single Sign On Modell umgestellt. Die Anmeldung ist dadurch schneller und sicherer.

 

Mit der neuen SSO-Technologie kann der User mit nur einer Anmeldung am "UNIQUE Business for SaaS"-System auf all seine Arbeitsplätze und Web-Services zugreifen. Es ist anschließend nicht mehr erforderlich, sich bei anderen Systemen mit weiteren Zugangsdaten zu authentifizieren. Beim Single Sign On passiert dies dann automatisch.

 

Der Vorteil von SSO zeigt sich dabei in der angenehmeren Arbeitsweise und der Zeitersparnis durch den vereinfachten Anmeldeprozess. Der Benutzer benötigt lediglich einen Zugangsdatensatz.

 

Außerdem muss das Passwort nur noch an einer Stelle übertragen werden. Dadurch wird die Sicherheit der Anmeldung erhöht, weil der Benutzer sich nur noch ein sehr sicheres Passwort merken muss, anstatt mehrere unsichere. Darüber hinaus kann gegen Phishing-Attacken leichter vorgegangen werden. Da die Zugangsdaten an nur einer Stelle übertragen werden können, kann diese besser auf absolute Korrektheit bzgl. URL, SSL-Serverzertifikat etc. überwacht werden.

 

Link: www.cloudsider.com/die-pcs-ag-setzt-auf-single-sign-on-825


 

 

Hohe Margen ohne Invest

CHANNELPARTNER.de, 15.11.2012

PCS ebnet Partnern den Weg ins Cloud Business
von R. Boeckle

 

Der Cloud Computing und SaaS-Provider PCS AG hat ein Partnerprogramm aufgesetzt, das es Systemhäusern, ISVs und Resellern ermöglicht, ihren Kunden auch ohne eigenes Rechenzentrum und tiefer gehendes Produkt-Know-how Cloud-basierte Dienste anzubieten.
Das Cloud-Portfolio der PCS AG umfasst Infrastruktur-, Software- und Plattform-Services (IaaS, SaaS und PaaS) inklusive ergänzender Dienstleistungen für den Aufbau und das Management der Cloud-basierten Angebote.

Vertriebspartner können dieses komplette Portfolio nun auch ihren Endkunden zur Verfügung stellen, ohne selbst die dazu notwendige Infrastruktur aufzubauen. Denn die Bereitstellung sämtlicher web-basierter IT-Ressourcen, Applikationen und Technologien sowie deren Pflege übernimmt PCS. Dazu zählen auch die weltweite Verfügbarkeit der Cloud-Infrastruktur, hohe Sicherheitsstandards und ein Service Level Agreement (SLA) mit 99,9 Prozent Uptime bei Service und Support.

 

Der Partner behält die Kontrolle

Sämtliche Cloud-Dienste beruhen auf einer Laufzeit von 36 Monaten. Das gewährt dem Partner wie dessen Endkunden die nötige Planungssicherheit. Der Reseller ist dabei der alleinige Ansprechpartner für den Endkunden, mit dem er auch den Vertrag schließt. PCS fungiert hier ausschließlich als "Cloud-Zulieferer" im Hintergrund, der gegenüber dem Endkunden nicht in Erscheinung tritt.

Für den Abschluss der Verträge gewährt die PCS AG dem Partner bis zu 30 Prozent Marge. Die Preiskalkulation für neue Verträge, Upgrades und Verlängerungen kann der Reseller dabei nach eigenem Ermessen gestalten.

 

Unterstützung beim Einstieg

Im Rahmen des Partnerprogramms unterstützen die Cloud-Experten der PCS AG die Reseller beim Einstieg in das Cloud-Geschäft sowohl mit individueller Beratung als auch durch Workshops und beim Marketing.

 

Wahlfreiheit durch Hybrid-Modell

Bei den Cloud-Angeboten setzt PCS auf das Hybridmodell, so dass der Endkunde flexibel entscheiden kann, welche Ressourcen er intern und welche er extern, das heißt über das Rechenzentrum von PCS beziehen möchte. Obendrein lassen sich die extern bezogenen Ressourcen und Dienste jederzeit dynamisch an die Anforderungen des Unternehmens anpassen. So können Unternehmen ihre vorhandene IT-Hardware durch gehostete Services und Anwendungen ergänzen.

 

Das Portfolio

PCS stellt Unternehmen individuell zugeschnittene Anwendungen und Infrastruktur-Lösungen via Internet zur Verfügung. Die Applikationen werden im Rechenzentrum der PCS AG gehostet, überwacht und gewartet. Regelmäßige Backups sichern die Arbeitsergebnisse der Mitarbeiter.

Um die Implementierung, Anpassungen, Konfigurationen und Wartungsarbeiten kümmern sich professionelle Microsoft-zertifizierte Systemadministratoren. Mitarbeiter des Endkunden benötigen lediglich einen PC oder ein mobiles Endgerät mit Internetzugang, um jederzeit und von jedem Ort aus auf ihre nutzerindividuellen Arbeitsplatzumgebungen mit allen persönlichen Einstellungen, Daten und Anwendungen zugreifen zu können. PCS übernimmt dabei die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Unternehmensanwendungen.

 

Link: www.channelpartner.de/channelcenter/cloud_computing/2596962/

Mehr zum Cloud-Partnerprogramm der PCS AG

 

 

PCS AG: UNIQUE Business for SaaS hievt Software in die Cloud

COMPUTERWOCHE, 11.09.2012

Best in Cloud 2012
von Uwe Küll

Was tun Anbieter einer Software, die nicht web-basiert ist und daher nicht via Cloud betrieben werden kann? Die PCS AG hat eine Lösung für das Problem gefunden, mit der sie sich um den Best in Cloud Award der COMPUTERWOCHE bewirbt.

Mit der PCS AG Terminallösung UNIQUE Business for SaaS werden Applikationen von ISVs über das Internet erreichbar gemacht, welche bisher nur als reguläre Clientsoftware mit lokaler Softwareinstallation und per Lizenzmodell angeboten wurden. Dadurch erspart sich der ISV die Neuprogrammierung auf eine webfähige GUI und kann die Vorteile von SaaS bereitstellen. Die Lösung fungiert als zentraler Connector für Endanwender, die dann auf die Applikationslandschaft des jeweiligen ISVs weitergeleitet werden. Dabei werden Zugriffe und Aktivitäten des Endanwenders protokolliert, um eine verbrauchsgerechte Verrechnung sicherzustellen.


Das Einsatzszenario

Aktuell sind etwa 90 Prozent der bestehenden Softwareapplikationen nicht webbasiert und können daher nicht als cloud-basierte Servicelösungen angeboten werden. Ein Weg, hier doch eine cloud-ähnliche Nutzung dieser Software zu ermöglichen, besteht im Zugang über eine Virtual Private Network(VPN) -Verbindung. Dieses Verfahren hat allerdings gravierende Nachteile, wie unter anderem den hohen Installationsaufwand, zeitraubende Administration der VPN-Verbindung und Performanceverlust von bis zu 50 Prozent.

Hier setzt die PCS AG mit ihrer Lösung UNIQUE Business for SaaS an. Mit einer speziellen Zugangstechnologie sollen die bisher nicht cloud-fähigen Softwareapplikationen dem User als cloudbasierte Lösungen angeboten werden.

Die Cloud-Lösung

Das Konzept der PCS AG sieht vor, eine Zugangstechnologie bereitzustellen, die dem User direkt eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung zu einem Terminal Server-basierten Rechenzentrum ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, dass die bisher nicht cloud-fähigen Softwareapplikationen auf einem oder mehreren Terminalservern in einem Rechenzentrum bereitgestellt werden. Die Clients können nun über UNIQUE Business for SaaS von jedem Ort auf der Welt, der an das Internet angebunden ist, auf diese Software zugreifen.

Die Technik
Die Kommunikation zwischen Client und Server basiert dabei internetseitig auf dem SSL-Protokoll (Secure Socket Layer). Der Datenaustausch findet auf der Transportschicht (Layer 4) statt. Durch einen Verschlüsselungs-Algorithmus können SSL-Verbindungen weder abgehört noch kann die Datenübertragung manipuliert werden. Der SaaS-Zugangsserver übernimmt die Authentifikation und prüft alle Berechtigungen. Das Terminalservergateway handelt die Kommunikation zwischen der gesicherten SSL Verbindung sowie dem eigentlichen Ziel des Clients aus, nämlich dem Terminalserver, auf dem die Applikation bereitgestellt wird.

Für die Kommunikation zwischen Terminalserver und Terminalservergateway wird das Remotedesktopprotokoll (RDP) genutzt. Der Zugriff auf die durch UNIQUE Business for SaaS bereitgestellte Software ist laut PCS Device-unabhängig - der User kann demnach mit allen gängigen Hardware Clients auf seine Applikationen zugreifen, egal ob es sich um einen PC, ein iPhone, ein iPad oder ein Android-basiertes Endgerät handelt.

Der Business-Nutzen
Für Hoster von Cloud-Systemen wie der Fujitsu Global Cloud Platform erleichtert UNIQUE Business den Zugang zu den gehosteten Systemen und deren Abrechnung. Wurde bisher ein Server für den Kunden über eine öffentliche IP-Adresse verfügbar gemacht, bestand eine erhöhte Gefahr für das System gegenüber Angriffen. Bei Nutzung von UNIQUE Business for SaaS braucht der Kunde keine IP-Adresse mehr zu kennen, da er automatisch bei der Anmeldung auf seinen Server weitergeleitet wird, oder - falls er mehrere Server hat, eine entsprechende Auswahlmöglichkeit erhält.

Vorteile in puncto Sicherheit bietet das System durch die Entkoppelung von Zugangsuser und Windowsuser. Bis jetzt wurden bei der Verbindung zu einem Terminalserver im Firmennetz immer ein VPN-User und ein Windows-User benötigt, diese Daten mussten dem User bekannt sein. Mit UNIQUE Business for SaaS wird er nur noch einen sogenannten Zugangsuser erhalten. Der Windowsuser braucht ihm dabei nicht mehr bekannt zu sein. Dies stellt auch für die Firma einen Sicherheitsgewinn dar, weil nicht mehr die Notwendigkeit besteht Serversystem- und Windowsuser bekannt zu machen.

Für die Administration der Applikationen braucht der Hoster nicht mehr verschiedene Programme um den Nutzern die firmeneigenen Applikationen und Zugänge bereitzustellen. Alle notwendigen Regeln, Strukturen und Funktionen lassen sich in der Managementkonsole abbilden. Auch der Aufwand für Konfiguration, Verwaltung und Absicherung einer VPN Zugangstechnik entfällt. Im Projekt PCS SaaS Solution Stack for BES-Environment on Fujitsu Global Cloud Platform wurde so ein deutlicher Marktvorteil gegenüber anderen Anbietern von ISV Plattformen erreicht.

 

Link: www.computerwoche.de/management/cloud-computing/2522549/

 

Mehr zu UNIQUE Business for SaaS

 

 

Sicher und schnell in die "Wolke"

SOLINGER TAGEBLATT, 27.01.2012

PCS AG - Wirtschaftsministerium fördert die Entwicklung eines neuen Zugangssystems.
von Fred Lothar Melchior

Michael Voos ist hochzufrieden. „Es zeigt sich einmal mehr, dass in Solingen auch im Software-Bereich innovative Produkte auf Weltmarktniveau entwickelt und vertrieben werden können“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Ohligser PCS AG. Sie erhielt gerade eine weitere Fördermittel-Zusage vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Die Ohligser Software-Spezialisten bekommen eine sechsstellige Summe, um eine neue Zugangstechnologie fürs Cloud-Computing zu entwickeln. „Bisher sind etwa 90 Prozent der bestehenden Applikationen nicht webbasiert“, erläutert Voos. Dank der Solinger Innovation werde das anders: „Dies bietet allen Software-Herstellern eine nahezu unbegrenzte Möglichkeit, Lizenzprogramme und Abrechnungsmodelle etwa nach Zeit, Transaktionen und Datenmenge ohne eigene Entwicklungen zu kreieren.“ Der Markterfolg werde sich einstellen.

Voos betont, dass die Daten zwischen Rechenzentrum und Anwender „komplett“ verschlüsselt werden, dass die Firewall nicht neu konfiguriert werden muss und die Technologie sich für unterschiedliche Geräte sowie Betriebssysteme eignet: „Die Cloud wird ein alltäglicher Bestandteil unseres Lebens sein.“

Der Forschungsauftrag gilt für 21 Monate. Es ist bereits der dritte Bewilligungsbescheid, den Voos in Händen hält. Zwei weitere Projekte wurden Ende Oktober des vergangenen Jahres abgeschlossen.

 

 

Zwei Geldbriefe aus Berlin

SOLINGER TAGEBLATT, 25.08.2010

PCS AG - Der Ohligser Software-Entwickler erhält Fördermittel für zwei Projekte. Fünf Mitarbeiter eingestellt.
von Fred Lothar Melchior

Doppelte Freude bei Michael Voos: Der Vorstandsvorsitzende der PCS AG bekam jetzt die zweite Zusage für Fördermittel aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Wirtschaftsministeriums. „Damit kommt auch mal ein bisschen Geld aus Berlin in Solingen an, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen“, sagt Voos mit leichtem Understatement. Denn immerhin handelt es sich in beiden Fällen um eine sechsstellige Summe.

„Wir bekommen 40 Prozent unserer Kosten als nicht rückzahlbare Zuwendung“, erklärt Voos den Geldsegen, der fünf neue Arbeitsplätze ermöglichte. Die Zahl der Programmierer stieg auf 17. Vier der zusätzlichen Fachleute arbeiten an einem Sicherheitsprogramm für Datenbanken auf so genannten SQL-Servern. Voos: „Für derartige Server gibt es zurzeit keine Sicherheitslösung. Es kommen aber immer mehr Daten von außen in den Kreislauf der internen EDV - etwa bei Selbstauskünften für Banken.“ Davor, dass derartige Dokumente mit Viren verseucht sind, müsse die Datenbank geschützt werden.

Von der neuen Unique SQL-Protector genannten Software erhofft sich der PCS-Vorstand einen Umsatz von 2,1 Millionen Euro pro Jahr. „Das ist ein sehr vielversprechendes Produkt. Wir entwickeln das Programm direkt mehrsprachig, werden es weltweit zu einem Marktpreis von 2500 Euro anbieten.“ Der PCS-Vorstand erwartet, dass der SQL-Protector Ende September 2011 marktreif ist.

Programmieren für jedermann - ohne spezielle Kenntnisse

Schon Ende März des nächsten Jahres soll ein anderes Programm stehen - das Unique Application Centre. Für diese Idee erhielt Michael Voos Ende 2009 die erste Fördermittel-Zusage vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Neuentwicklung soll jedermann das Programmieren ermöglichen - ohne dass eine Programmiersprache gelernt werden müsste oder spezielle Vorkenntnisse nötig seien. „Das wird alles gezeichnet“, sagt der EDV-Fachmann geheimnisvoll. „Die Bedienung ist ähnlich wie bei Microsoft Office.“

Als Zielgruppe sieht Voos „IT-affine User“ sowie kleine und mittlere Software-Entwickler. „Man spart ungefähr 40 Prozent der Entwicklungszeit ein.“ Interesse für das neue Produkt will der Ohligser Unternehmer auch durch die Art der Vermarktung wecken: „Da gehen wir ganz neue Wege. Das Application Centre wird es kostenlos geben. Wir erwarten aber Lizenzgebühren, wenn ein Programm fertig ist und genutzt wird.“

Der Förderantrag für die Entwicklung des Programms war in Berlin zügig bearbeitet worden: Die Genehmigung kam nach drei Monaten. Noch schneller ging es bei der Sicherheitssoftware: Da brauchten die Ministeriumsmitarbeiter nur gute zwei Monate. „Das ist für mich ein Ausdruck, dass man ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat“, betont Michael Voos. „Wir haben uns zwar schon immer mit Hilfe von Fachleuten nach Förderprogrammen umgesehen, aber das ist das erste Mal, dass wir etwas beantragt und auch erhalten haben.“

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist das „Basisprogramm“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Es soll marktorientierte Technologien kleiner und mittlerer Unternehmen fördern. Das Programm startete am 1. Juli 2008 und ist bis Ende 2013 befristet. 

 

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